Lene-Voigt-Schule
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Lene Voigt
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Lebensraum:
Wald, vorzugsweise Bambuswald in Höhen von 1800 bis 4000 Meter
Maße und Gewichte:
Körperlänge (Männchen):ca.64 cm
Gewicht (Männchen):ca. 4,5 kg
Schwanzlänge (Männchen):ca. 60 cm

Fortpflanzung:
Die Paarungszeit der Katzenbären ist von Januar bis Ende Februar. Nach einer Tragezeit von 112 bis 158 Tagen werden dann zwischen ein und vier Junge geboren. Die Jungen sind bei der Geburt nur schwach behaart und blind. Erst nach 28 bis 41 Tagen öffnet der Nachwuchs die Augen.Die Geschlechtsreife erreichen die Tiere mit 2 bis 3 Jahren. Der kleine Panda ist von seiner Gestalt her fuchsgroß und waschbärenartig, jedoch wesentlich schlanker. Sein langes und buschiges Fell ist auf der Oberseite von kräftig kupferroter Farbe während die Bauchseite dunkel, fast schwarz gefärbt ist. Der lange Schwanz des Katzenbären ist von rötlichgelber Farbe und quer geringelt. Die kurzen Beine enden in kräftigen Pfoten, deren Sohlen behaart sind und deren Zehen mit sehr scharfen, gebogenen und teilweise rückziehbaren Krallen versehen sind.

Verhalten:
Die nachtaktiven Tiere leben als Einzelgänger, selten in kleinen Familiengruppen. Ihre Reviere durchstreifen die Katzenbären auf festen Wechseln, sowohl am Boden als auch in den Bäumen. Die Reviergrenzen werden mit einem stark nach Moschus riechenden Sekret aus ihren Analdrüsen markiert. Den heißesten Teil des Tages verschlafen die hitzeempfindlichen Tiere in schattigen Baumkronen oder Baumhöhlen. Sie liegen dabei nicht selten lang ausgestreckt auf einer Astgabel und lassen die Pfoten in der Luft baumeln. Ihren Beinamen Katzenbären verdanken die Tiere ihrer Art der Körperpflege. Sie putzen sich häufig wie unsere Hauskatzen, in dem sie erst die Innenseiten der Pfoten ablecken und dann mit den Füßen den Pelz reinigen. Als Nahrung dienen dem kleinen Panda junge Bambustriebe, Gräser, Früchte, Wurzeln und Beeren. Des weiteren bereichert der Katzenbär seine Nahrung mit Insekten, Eiern, jungen Vögeln und kleinen Nagetieren. Er ist also bei weitem nicht so extrem auf eine Nahrungsquelle spezialisiert wie sein "Vetter", der große Panda, welcher fast ausschließlich von Bamussprossen lebt. Zum Trinken hat sich der kleine Panda eine besondere Technik einfallen lassen. Anstatt direkt zu trinken taucht er seine Pfote ins Wasser und leckt sie anschließend ab.