Lene-Voigt-Schule
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Lene Voigt
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Unsere Namensgeberin
Lene Voigt
Ihr Lebensmotto "Nu grade" erinnert an Lene Voigt

Vier Jahre lang wohnte Lene Voigt in der Schletterstraße 18. Das Haus gibt es nicht mehr; an an seiner Stelle steht ein Neubau, an dem seit gestern eine Gedenktafel an die Sächsische Mundartdichterin erinnert. "Doch jedes Been, das mir gestellt, das brachte mich weiter uff der Welt. Nu grade!", heißt es auf der von Bildhauer Markus Gläser gestellten Tafel. "Nu grade!" War das Lebensmotto der couragierten Frau. Aufgewachsen ist die Lene Voigt in der Ludwig- und der Grenzstraße, ihr Mädchenname lautet Helene Wagner. 1914 heiratete sie als 23jährige ihren Mann Otto Voigt und zog mit ihm in die Schletterstraße. Der Ehemann wurde als Soldat in den 1. Weltkrieg eingezogen und schwer verwundet. 6 Jahre nach der Trauung wurde die Ehe geschieden; die junge Schriftstellerin zog in die Hospitalstraße (heute Pragerstraße) und danach in die Nostitzstraße (heute Reichpietschstraße). In ihren letzten Jahren kehrte Lene Voigt nochmal in die Gegend um den Schletterplatz zurück, lebte in der Riemannstraße. Sie starb 1962.

Seit 1995 bemüht sich die Lene-Voigt-Gesellschaft, Leben und Werk der "sächsischen Nationaldichterin" zu erforschen. Die 5000 Mark teure Gedenktafel, die vom Kulturamt der Stadt bezahlt wurde, ist bereits die vierte öffentliche Ehrung für die Klassikerin des sächsischen Humors in Leipzig nach Lene-Voigt-Schule, Lene-Voigt-Straße und einer Lene-Voigt-Straßenbahn.
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